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Profi-Fotograf Stephan Wiesner nimmt das neue iPhone 14 Pro unter die Lupe

Profi-Fotograf Stephan Wiesner nimmt das neue iPhone 14 Pro unter die Lupe

Anna MĂŒnzebrock |

Um das neue Produkthighlight aus dem Hause Apple genau unter die Lupe zu nehmen, hat sich der Profi-Fotograf Stephan Wiesner in der Hansestadt Hamburg auf die Suche nach verschiedenen Shooting-Möglichkeiten begeben. Um flexibel verschiedene Motive festhalten zu können, berichtet er, welche neuen Funktionen des Smartphones ĂŒberzeugen konnten und auf welches Foto-Zubehör er zurĂŒckgegriffen hat.

Starke Kamera-Modi fĂŒr atemberaubende Aufnahmen

Der Action-Modus ist eine große Neuerung bei dem iPhone, den Wiesner direkt mit als erstes unter die Lupe genommen hat. Ziel dieses Kamera-Modus soll es sein, ruhige und nahezu wackelfreie Videoaufnahmen zu erstellen. Um die unter besten UmstĂ€nden probieren zu können, lief der Profi-Fotograf eine Treppe herunter und um die Kurve. Trotz dieser UmstĂ€nde sah das Ergebnis mehr als zufriedenstellend aus. Aus den Augen des Fotografen sei diese Funktion auch fĂŒr kommende Vlogging-EinsĂ€tze sehr spannend, bei denen man nicht auf eine zusĂ€tzliche Actioncam zurĂŒckgreifen möchte.

Ein weiteres spanendes Feature ist der Kino-Modus, welcher sowohl fĂŒr die Front- als auch Hauptkamera genutzt werden kann. Auch hier schien der Modus in 4K und 24 fps Wiesner bei ersten Testversuchen zu ĂŒberzeugen. Besonders bei der Frontkamera, wo in dem Kino-Modus der Hintergrund unscharf dargestellt wird, stellte der Fotograf eine deutliche Verbesserung fest. Nicht nur die eigentlichen Aufnahmen in Sachen SchĂ€rfe waren mehr als zufriedenstellend, sondern auch der Weißabgleich ĂŒberzeugte bei unterschiedlichen Lichtsituationen. Ebenfalls das Weitwinkel-Objektiv erstellte gestochen scharfe Aufnahmen, selbst wenn sich Personen auf die Kamera zubewegten.

Praxistest iPhone 14 Pro

In Sachen Foto-Aufnahmen steht das iPhone 14 Pro mit der 48-Megapixel-Hauptkamera den Video-Aufnahmen in nichts nach. Sehr schnell konnte Wiesner feststellen, dass das Smartphone bei RAW-Aufnahmen mit starkem Gegenlicht bei 12 Megapixeln keine Probleme hat. Mit vier Zoomstufen bei drei Objektiven bietet das Smartphone vielfĂ€ltige Möglichkeiten, Bilder aufzunehmen. Besonders spannend war es fĂŒr Stephan Wiesner, dass die Aufnahmen selbst bei einer starken VergrĂ¶ĂŸerung kaum unscharfe Stellen aufwiesen. ErgĂ€nzt wird dies durch die Tatsache, dass auch zur blauen Stunde oder in der spĂ€ten DĂ€mmerung das ISO-Rauschen bei den meisten Ergebnissen nicht wirklich gegeben war.

Perfekt kombiniert mit Rollei-Equipment dank Smartphone-Halterung

Um die verschiedenen Shooting-Situationen bestens angehen zu können, nutzte Stephan Wiesner verschiedenes Smartphone-Equipment. Mit dabei war das flexible Kompaktstativ Rollei Monkey Pod 2, welches hauptsĂ€chlich im Vlogging-Style zum Einsatz kam. HierfĂŒr hielt der Fotograf das Stativ in der Hand und konnte so ĂŒber eine optionale Smartphone-Halterung ein externes Mikrofon oder zu spĂ€terer Stunde auch ein kompaktes LED-Licht ĂŒber dem Smartphone anbringen.

Praxistest iPhone 14 Pro

Praxistest iPhone 14 Pro

Auch Langzeitbelichten beziehungsweise generell wackelfreie Aufnahmen waren fĂŒr ihn mit dem neuen iPhone 14 Pro kein Problem. Um neben dem Action-Mode auch ruhige Foto-Aufnahmen zu erzielen, griff er auf das Carbon-Stativ Rollei C6i zurĂŒck. Besonders gut findet er, dass dieses Reisestativ mit der Smartphone-Halterung II kompatibel ist, in die das GerĂ€t perfekt passt. Hinzu kommt, dass diese Smartphone-Halterung von dem Rollei C6i auch auf den Rollei Monkey Pod gewechselt werden kann, sodass ĂŒber den integrierten Blitzschuh-Anschluss weiteres Zubehör kombiniert werden kann.

Praxistest iPhone 14 Pro

Das Fazit zum iPhone 14 Pro

Der Fotograf zeigte sich zum Ende des Tests sehr beeindruckt von den Aufnahmen und der Software, mit der das neue iPhone verschiedene Lichtsituationen angeht. Am meisten konnte die SchĂ€rfe der unterschiedlichen Motive ĂŒberzeugen. „Mit meiner Sony-Kamera habe ich beim Heranzoomen nicht so viel Spiel.“, hebt Wiesner hervor. Auch die erstellten RAW-Dateien sind im Nachgang super zu bearbeiten und eröffnen neue kreative Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. In Kombination mit weiterem Smartphone-Equipment, wie einem Reisestativ oder einem Smartphone-Gimbal, kann man aus dem GerĂ€t noch mehr herausholen, um auch im Alltag professionelle Aufnahmen zu erzielen.



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